auf ein Wort… (Dezember 2019)

»Wer im Finstern wandelt und wem kein Licht scheint, der hoffe auf den Namen des HERRN und verlasse sich auf seinen Gott!« (Jesaja 50, 10)

Kennt ihr den sogenannten „Gottesknecht“? Dieser Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja steht im Zusammenhang mit ihm. Wiederholt weist Jesaja auf diesen „Gottesknecht“ hin. Heute identifizieren ihn zahlreiche Bibelausleger mit unserem Herrn Jesus Christus. Ich halte diese Auslegung für richtig und empfehle euch, die Stellen einmal nachzulesen und auf euch wirken zu lassen. Das lohnt sich!

Unser Vers ist eine Einladung: auf den Namen des Herrn zu hoffen, sich auf Gott zu verlassen. Auf den lebendigen Gott, der das Dunkel der Welt erhellt. Nirgends wird das deutlicher als an unserem Herrn Jesus Christus, der von sich selbst sagt, das Licht der Welt zu sein! Nicht eines unter vielen, sondern das einzig wahre. Das feiern wir an Heiligabend. Daran erinnern wir uns: Dass der allmächtige Gott sich nicht zu groß, nicht zu schade dafür ist, sich klein zu machen, Mensch zu werden, sich auf eine Stufe mit uns, seinen Geschöpfen, zu stellen. Vermutlich gibt es Menschen – vielleicht sogar Christen – die von der immer gleichen Botschaft an Heiligabend genervt sind. Die sie nicht mehr hören können … Schade, finde ich. Denn schließlich ist es nicht nur irgendeine Botschaft; nicht irgendeine belanglose Nachricht unter vielen. Nicht nur ein Post bei Instagram oder eine Bemerkung auf Facebook, die man sich auch hätte sparen können. Im Gegenteil, es ist die FROHE Botschaft! Eine Botschaft, die man also gar nicht oft genug, nicht laut genug, nicht deutlich genug aussprechen kann: Gott wird Mensch! Er offenbart sich in seinem Sohn Jesus Christus! Jesus scheint in unserer Nacht auf, erleuchtet unsere Dunkelheit! Kommt uns nah’, steht uns bei, nimmt uns am Ende unsere Schuld und schenkt uns durch seine Auferstehung ewiges Leben! Gelobt sei Gott! Wohl dem, der von dieser frohen Botschaft nie genug bekommen kann!

Ich wünsche uns eine gesegnete, besinnliche Advents- und Weihnachtszeit

Euer Pastor Benjamin Klammt