Fest zur Ehre Gottes

Seit etlichen Jahren veranstalten wir gemeinsam mit der Evangelischen Kirche sowie Vertretern der Landeskirchlichen Gemeinschaft Mühldorf das sogenannte „Fest zur Ehre Gottes“. Dieses findet im Wechsel entweder in der Evangelischen Kirche statt oder wird von uns ausgerichtet. Heuer waren wir wieder in der Evangelisch-Lutherischen Kirche zu Gast. Die Predigt hielt Pfarrerin i. R. Brigitte Fietz. Sie predigte über die Kraft des Gebets. Darüber, wie wichtig es sei, sich stets neu auf Gott auszurichten, in Beziehung mit ihm zu treten, diese Beziehung im Gebet zu pflegen. Dabei unserem Herrn nahezukommen und auf ihn zu hören. Grundlage der Predigt war der herausfordernde Vers aus 2. Chr. 7,14. Fietz´ Fazit war allerdings sehr positiv: auch, wenn Gott gewisse Erwartungen an uns habe, so segne er doch reichlich.

Auch dieses Jahr hatten sich die Verantwortlichen wieder ein ansprechendes Rahmenprogramm überlegt. Neben einem Anspiel gab es nach der Predigt die Möglichkeit, sich segnen zu lassen. Dazu standen drei Teams bereit, zu denen man kommen und kurz für sich beten lassen konnte. Dieses Angebot nahmen erfreulicherweise etliche Anwesende in Anspruch. Außerdem gab es eine Gebetswand, an die man seine jeweiligen Gebetsanliegen heften konnte. Der Lobpreis wurde von der Band Salz übernommen, die jedes Mal mit ihrer Qualität begeistert. Im Anschluss an den Festgottesdienst feierte man noch mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Bunkerkirche, zu dem viele etwas beitrugen. Herzlichen Dank an alle, die in irgendeiner Weise mitgeholfen und sich beteiligt haben! Gott segne euch dafür!
Benjamin Klammt

auf ein Wort… (Dezember 2019)

»Wer im Finstern wandelt und wem kein Licht scheint, der hoffe auf den Namen des HERRN und verlasse sich auf seinen Gott!« (Jesaja 50, 10)

Kennt ihr den sogenannten „Gottesknecht“? Dieser Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja steht im Zusammenhang mit ihm. Wiederholt weist Jesaja auf diesen „Gottesknecht“ hin. Heute identifizieren ihn zahlreiche Bibelausleger mit unserem Herrn Jesus Christus. Ich halte diese Auslegung für richtig und empfehle euch, die Stellen einmal nachzulesen und auf euch wirken zu lassen. Das lohnt sich!

Unser Vers ist eine Einladung: auf den Namen des Herrn zu hoffen, sich auf Gott zu verlassen. Auf den lebendigen Gott, der das Dunkel der Welt erhellt. Nirgends wird das deutlicher als an unserem Herrn Jesus Christus, der von sich selbst sagt, das Licht der Welt zu sein! Nicht eines unter vielen, sondern das einzig wahre. Das feiern wir an Heiligabend. Daran erinnern wir uns: Dass der allmächtige Gott sich nicht zu groß, nicht zu schade dafür ist, sich klein zu machen, Mensch zu werden, sich auf eine Stufe mit uns, seinen Geschöpfen, zu stellen. Vermutlich gibt es Menschen – vielleicht sogar Christen – die von der immer gleichen Botschaft an Heiligabend genervt sind. Die sie nicht mehr hören können … Schade, finde ich. Denn schließlich ist es nicht nur irgendeine Botschaft; nicht irgendeine belanglose Nachricht unter vielen. Nicht nur ein Post bei Instagram oder eine Bemerkung auf Facebook, die man sich auch hätte sparen können. Im Gegenteil, es ist die FROHE Botschaft! Eine Botschaft, die man also gar nicht oft genug, nicht laut genug, nicht deutlich genug aussprechen kann: Gott wird Mensch! Er offenbart sich in seinem Sohn Jesus Christus! Jesus scheint in unserer Nacht auf, erleuchtet unsere Dunkelheit! Kommt uns nah’, steht uns bei, nimmt uns am Ende unsere Schuld und schenkt uns durch seine Auferstehung ewiges Leben! Gelobt sei Gott! Wohl dem, der von dieser frohen Botschaft nie genug bekommen kann!

Ich wünsche uns eine gesegnete, besinnliche Advents- und Weihnachtszeit

Euer Pastor Benjamin Klammt

Hauskirche bei Ehepaar Daser

Am 10.11.2019 startete die Hauskirche bei Nikola und Stefan Daser in Gessertshausen (bei Augsburg). Während unserer Gemeindefreizeit in Garmisch-Partenkirchen hatten Nikola und Stefan den Eindruck, dass die Zeit reif sei, um einen Gottesdienst bei sich zuhause ins Leben zu rufen. Mit großer Freude machten sich die beiden an die Arbeit – sie dachten nach und planten; Flyer und eine eigene Homepage wurden gestaltet. Zu ihrem ersten Gottesdienst Anfang November luden Nikola und Stefan etwa 20 Personen aus ihrer Nachbarschaft sowie ihrem Freundes- und Bekanntenkreis ein. Beide waren sehr gespannt, wie viele letztendlich kommen würden und ob alles wie geplant klappt? Am Ende hatten sich insgesamt 11 Personen im sehr gemütlichen Wohn- und Essbereich eingefunden. Stefan führte durch den Gottesdienst und Nikola begleitete die Lieder am Klavier. Es war ein sehr gesegneter Beginn der Hauskirche! Außerdem war es mir eine große Freude, den ersten Gottesdienst mit den beiden zu feiern und die Predigt zu halten. Lasst uns bitte weiterhin dafür beten, dass unser Herr Jesus die Gottesdienste bei Nikola und Stefan, aber insbesondere die beiden selbst segnet. Dass viele ihrer Nachbarn und Freunde sich einladen lassen und von Jesus hören. Die Gottesdienste finden monatlich (an jedem zweiten Sonntag im Monat) statt.
Benjamin Klammt