auf ein Wort… (September 2020)

Jesus nachzufolgen ist manchmal herausfordernd – nicht wahr? So sehr wir es auch versuchen, wir alle scheitern immer wieder daran, ein heiliges eben zu führen. Täglich sind wir mit Sünde in unserem Leben konfrontiert. Oft führt das zu Verunsicherung… Manche fragen sich dann: Bin ich überhaupt ein Kind Gottes? Ich, der ich immer wieder versage? Gerade dann ist es so wichtig, sich auf die Zusagen und Verheißungen unseres Gottes zu berufen. Die Bibel sagt eindeutig (2.Kor. 5,17): „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“

Wenn Jesus der Herr deines Lebens ist, dann bist du eine neue Kreatur. Hier steht nicht: du wirst es eines fernen Tages sein. Nein, hier steht: Du bist es bereits! Das gilt unerschütterlich! Auch die Tatsache, dass wir zeitlebens Sünder bleiben, verändert nichts daran! Gar nichts! Wichtig ist allerdings, dass wir das nicht aus uns heraus sind. Nicht unsere Leistung oder unsere Erfolge machen uns zu einer neuen Kreatur, sondern allein Jesus Christus! Ein neues Leben ist nur deshalb möglich, weil unser Gott, der sich in unserem Herrn Jesus Christus offenbart hat, Vergebung angeboten hat. Der Apostel Paulus schreibt (2. Kor. 5,19-21):

Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Gelobt sei unser Herr! Wir sind mit Gott versöhnt! Wir haben freien Zugang zu ihm! Das ist die wichtigste Botschaft, die ein Mensch in seinem Leben hören kann, ja hören muss! Deshalb verbindet Paulus damit auch einen dringenden Auftrag: Wir – du und ich – sind Botschafter an Christi statt. Wir, die wir jeden Tag Vergebung erfahren dürfen, sollen diese wunderbare Botschaft weitergeben! Ich lade dich ein: Bitte Gott konkret darum, dir in den kommenden Wochen Menschen zu zeigen, für die du dieser Botschafter der Versöhnung mit Gott werden kannst.

Es grüßt euch herzlich
Euer Pastor Benjamin Klammt

ruhe vor gott

Programm: Du+Gott

Zuhören, singen, beten, still sein und die Gegenwart Gottes genießen.
Am Freitag 11.09.2020 von 19 – 21 Uhr im Stadtpavillion, Wadkraiburg

Hygienekonzept:

A Abstand halten wir in der sichtbaren Welt ca. 2 m, in der unsichtbaren Welt ist umarmen und kuscheln erlaubt

H Hygiene erreichen wir, indem jeder seines mitbringt – Matte, Liegestuhl , Sorgen und Nöte. Letztere müssen nicht

mehr nach Hause mitgenommen werden

A Alltagsmaske brauchst du nur bis zu deinem Platz, dann darfst du deine Masken fallen lassen

Risiken und Nebenwirkungen: Begegnung mit Gott verändert dein Leben. Wahrscheinlich bekommst eine ganz neue AHA- Erfahrung.

Max. 15 Teilnehmer.
Anmeldung per email an: rvg@baptisten-waldkraiburg.de

auf ein Wort… (August 2020)

Und Hananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hände auf ihn und sprach: “Lieber Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist, dass du wieder sehend und mit dem Heiligen Geist erfüllt werdest.” Und sogleich fiel es von seinen Augen wie Schuppen und er wurde wieder sehend; und er stand auf und ließ sich taufen und nahm Speise zu sich und stärkte sich. (Apostelgeschichte 9, 17-18)

Die Jünger in Damaskus hatten erfahren, dass Saulus auf dem Weg zu ihnen ist, um sie gefangen zu nehmen. Eine Tatsache, die einem Angst machen kann. Hananias wollte aus diesem Grund zunächst auch nicht auf Saulus zugehen. Aber Gott hat Hananias die Augen geöffnet für das, was Er mit Saulus, dem späteren Paulus vorhat. Also geht Hananias und legt Saulus die Hände auf. Einem Blinden die Augen öffnen, das kann nur Gott. Aber Er macht es nicht heimlich, sondern schickt diesen Jünger aus der Gemeinde Damaskus. Der Heilige Geist möchte auf Erden durch Seine Jünger wirken, auch als Zeichen dafür, dass die Jünger Jesu zusammengehören und schon hier Teil des Reiches Gottes sind, das einmal kommen wird.

Gott öffnet die Augen, die Augen des Hananias, die Augen des erblindeten Saulus, die Augen der Menschen, die Jesus vertrauen. Dinge werden für uns sichtbar und erfahrbar, die für Gott zwar offensichtlich sind, aber für uns zunächst verborgen waren. Das kann kein Mensch durch seine Überzeugungskraft, sondern nur der Heilige Geist durch die Kraft Gottes.

Ein Stausee auf einem Berg steckt voller Energie, aber wir können sie nicht sehen. Erst wenn das Wasser in einem gewaltigen Wasserfall zu Tale stürzt, wird diese Energie für uns wahrnehmbar. Wir sehen die strömenden Wassermassen und hören das Getöse. Wenn wir näher hin gehen, können wir die spritzenden Tropfen auch spüren. Wer an Jesus glaubt, kann darauf vertrauen, dass der Heilige Geist in ihm wohnt, wie ein gewaltiger Stausee. Wer im Vertrauen auf Gott losgeht, wird Gottes Kraft und Wirken erleben. Manchmal ist es wie ein kleiner Bach, manchmal aber auch wie ein Wasserfall. Gottes Kraft wird sichtbar. Manchmal sind wir blind und können nicht sehen, was Gott für uns bereitet hat, wenn wir nur auf das sehen, was wir für uns bereitet haben. Wenn wir aber auf Gott sehen und Ihm auch das Unglaubliche zutrauen, so werden wir mehr und mehr die Weisheit, die von oben kommt und Seinen Willen erkennen, dass Gottes Kraft gerade in unseren Schwächen sichtbar und sogar mächtig wird. Er wird uns die Augen auch für unsere Mitmenschen öffnen, und wir können diese Kraft Gottes weitergeben.
MB