Gemeindefreizeit

Von 24. bis 26. Mai 2019 fand unsere Gemeindefreizeit in Garmisch-Partenkirchen statt. Zahlreiche Geschwister waren in der dortigen Jugendherberge vor traumhafter Kulisse dabei. Insgesamt 35 Teilnehmer; darunter zwei kleine Kinder unter fünf Jahren sowie vier Kinder im Alter zwischen sechs und 15. Wir verbrachten ein sehr gesegnetes Wochenende miteinander. Neben viel freier Zeit und Raum für Begegnungen und Gespräche, beschäftigten wir uns auch sehr intensiv mit Gottes Wort und seiner Vision von Gemeinde. Anhand einiger Bibelverse – insbesondere Apg. 2,42 – unterhielten wir uns über die Notwendigkeit eines glaubwürdigen Lebens, das sich durch Beständigkeit auszeichnet bzw. geradezu abheben und unterscheiden sollte von dem Leben der Menschen „dieser Welt“.

Dazu ließen wir uns in Vorträgen und Kleingruppen herausfordern und ermutigen. Dadurch entstanden auch Visionen und konkrete Ideen. Nikola und Stefan (Daser) wollen beispielsweise einen regelmäßigen Hausgottesdienst starten, zu dem sie Bekannte und Freunde einladen. Für diesen Dienst segneten wir die beiden gemeinsam und vertrauen unserem Herrn, dass er alles zu seiner Ehre leiten und gebrauchen wird!

Doch der Reihe nach: Nach einer intensiven Lobpreiszeit am Freitagabend starteten wir mit einem kurzen Impuls und einer anschließenden Gesprächsrunde thematisch in unsere Freizeit und vertieften diesen Teil am Samstagvormittag bei einem Vortrag und „Kleingruppenarbeit“. Außerdem nahmen wir uns immer wieder ganz bewusst Zeit für intensive Gebetsgemeinschaften. Nach dem Mittagessen am Samstag stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Diese Zeit nutzten zahlreiche Geschwister für eine Wanderung um den Eibsee. Andere von uns fuhren nach Garmisch-Partenkirchen und schlenderten durch die Fußgängerzone einer sehr schönen Stadt. Unser Herr hat dafür gesorgt, dass das Wetter hielt und dafür sind wir ihm sehr dankbar! Im Gottesdienst am Sonntagvormittag legten uns Hubert und Yaoyu das Wort Gottes aus und richteten unseren Blick noch einmal intensiv auf unsere gemeinsame Mitte – nämlich unseren Herrn Jesus Christus!

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass diese Gemeindefreizeit eine wertvolle Unterbrechung unseres Alltags war. Viele von uns lernten sich intensiver kennen und konnten sich länger und tiefer unterhalten, als es sonntags nach dem Gottesdienst möglich ist. Es wäre daher sehr wünschensund erstrebenswert, eine solche Gemeidefreizeit regelmäßig durchzuführen und zu etablieren. Bei Interesse oder Vorschlägen dürft ihr jederzeit gerne auf mich zukommen. Abschließend danke ich allen herzlich, die dazu beigetragen haben, dass diese Gemeindefreizeit in Garmisch-Partenkirchen zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.
Es grüßt euch herzlich
Euer Pastor Benjamin Klammt

Vorschau Missionsabend am 26. Juli

Das Missionswerk „Hoffnungsträger Ost“ veranstaltet unter der Leitung von Andreas Ziepert und René Keil einen informativen Missionsabend in unserer Gemeinde. Als Gäste dürfen wir neben Andreas auch Missionarinnen aus der Ukraine begrüßen: Lena, ihre Tochter Natascha und als Übersetzerin Irina. Der Abend beginnt um 17 Uhr mit einem Teenieabend, bei dem die Teenies nach einem gemeinsamen Essen die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen. Um 19.30 Uhr beginnt der Missionsabend, der für alle offen ist, die mehr über die Mission sowie die Lage in der Ukraine wissen möchten. Im Mittelpunkt wird ein Vortrag mit Bildern und Gebet stehen. Das ganze wird eventuell noch mit ein paar Liedern der Gäste „garniert“.

Eine kleine Info über unsere Gäste: Lena hat zusammen mit ihrem Mann Grischa vor und während des Krieges in der Ostukraine Gemeindegründungsprojekte, ein Obdachlosenasyl und Suppenküchenarbeit für Menschen, die auf den dortigen Mülldeponien leben, aufgebaut. Inzwischen sind sie in Lemberg (Westukraine). Auch dort sind sie mit einem Gemeindegründungsprojekt und einer Suppenküche für Flüchtlinge und Obdachlose aktiv. Tochter Natascha ist als Kindermissionarin zusammen mit ihrem Mann weiterhin in der Ostukraine tätig. Sie unterstützen dort ebenfalls missionarische Gemeindeaufbauarbeit, führen Kinderfreizeiten durch und koordinieren verschiedene soziale Projekte. Irina übersetzt und Andreas macht die Reiseplanung, Moderation, Projektvorstellung etc.

Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von Euch an diesem Abend dabei sind und Gäste einladen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei; allerdings wird eine Kollekte gesammelt, um die Kosten der Reise zu finanzieren.
René Keil

auf ein Wort… (Juli 2019)

Und der Versucher trat zu ihm (Jesus) hin und sprach: „Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden.“ Er (Jesus) aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben:

Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht. (Matthäus 4, 3f.)

Was ist denn, wenn wir versucht oder angefochten werden, wenn der Teufel, der Diabolos, der Durcheinanderwerfer an unsere Tür klopft und uns fragt: Wenn du ein Kind Gottes bist, dann kannst du doch hier und dort mal über die Stränge schlagen, es ist doch alles nicht so schlimm und Gott vergibt doch, sogar mehr als 7 x 70 mal … Und was ist mit unseren Schuldgefühlen, wenn uns unser Gewissen schlägt? Was ist mit unserer Traurigkeit, wenn wir uns ertappt fühlen und wissen, dass wir uns aufs Glatteis begeben haben? Dann jubelt der, der uns da hineingeritten hat … doch ein anderer, der genauso empfunden hat und noch empfindet ist es, der uns seine Hand reicht, die Hand zur Versöhnung, zur Vergebung und zur Erneuerung. In der Gemeinschaft mit Jesus wächst unsere geistliche Erneuerung zu einem kräftigen Baum!

Wenn du Gottes Sohn bist … hier wird ein Zweifel gesät, hier wird für uns der Glaube auf die Probe gestellt: bin ich mir meiner Errettung sicher? Habe ich Heilsgewissheit? Wir wollen als Kinder Gottes nicht an unserer Errettung und Heilsgewissheit zweifeln, denn dann kann ich auch in schwierigen Situationen dem Satan widerstehen und ihm genauso fest und entschlossen wie unser Herr Jesus es tat, entgegentreten.

„Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.“ Wir brauchen auf unser tägliches Brot nicht zu verzichten, doch dürfen wir dankbar sein für alle Versorgung und dass wir keinen Mangel haben! Jedoch unser tägliches Brot, mit den lieblichen Worten unseres Herrn und Heilandes gewürzt und angereichert, dann haben wir das, was wir zum Leben brauchen, ein Leben, das so wie ein stark verwurzelter Baum fest steht in der Erde und den Stürmen der Zeit, den Anfechtungen und Versuchungen widerstehen kann.

Deswegen ist eines der Ziele unserer Gemeinde: Gottes Wort im Mittelpunkt! So, wie bei Jesus bei seiner Versuchung durch den Satan in unserer Bibelstelle.

Gottes reichen Segen wünscht
Jürgen Gutzeit