Taufe am 20.7.2019

Wie bereits im Jahr 2018, feierten wir auch heuer ein Tauffest in der Grünen Lagune in Ampfing. Gemeinsam mit zwei Täuflingen durften wir uns über deren Entscheidung und ihr öffentliches Bekenntnis zu unserem Herrn Jesus Christus freuen! Das ist für uns stets etwas Besonderes. Dabei legen wir Wert darauf, unsere Täuflinge komplett unterzutauchen. Die wichtige Symbolik dahinter ist, dass der Täufling zwar mit seinem Herrn gestorben und begraben wurde, aber eben auch durch ihn zu einem neuen Leben auferstanden ist. In seinem Brief an die Römer formuliert Paulus das folgendermaßen (Röm. 6,4):
„So sind wir ja mit ihm (d. i. Jesus Christus) begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.“ (Vgl. auch Kol. 2,12) Und in 2.Kor. 5,17 heißt es: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“

Nachdem unsere Täuflinge Laura S. und Gert M. betont hatten, dass die Taufe ihr freiwilliger Entschluss sei und sie Jesus Christus als ihrem Herrn und Erlöser nachfolgen wollen, wurden sie nacheinander von Pastor Benjamin Klammt auf das Bekenntnis ihres Glaubens an Jesus Christus getauft. Anschließend wurden sie durch ein Gebet gesegnet. In der vorangegangenen Predigt hatte Benjamin Klammt hauptsächlich auf die Taufe Jesu hingewiesen und deren Bedeutung für uns heute aufgezeigt. Die Taufe ist der Wille Gottes. Gott spricht in das Leben der Täuflinge hinein, dass sie seine geliebten Kinder seien! Bei ausgelassener Stimmung wurde das freudige Taufereignis noch angemessen gefeiert. Liebe Laura, lieber Gert, wir freuen uns mit euch über eure Entscheidung für Jesus Christus. Wir wünschen euch Gottes reichen Schutz und Segen sowie tolle Erfahrungen mit unserem Herrn!
Pastor Benjamin Klammt

Straßenfest

Nach wochenlangen Planungen und einigen Vorbereitungstreffen war es am 29.6. endlich soweit: bei herrlichem Wetter feierten wir unser Straßenfest. Um 14 Uhr eröffnete Pastor Benjamin Klammt das Fest mit einer kurzen Begrüßung.

Gegen 14.30 folgte der erste „Programmpunkt“: angeleitet durch unser Musikteam wurden die Gäste eingeladen, einige Lieder mitzusingen. Eine ansprechende und nachdenkenswerte Geschichte – vorgetragen von Edda Gutzeit – rundete diesen ersten Teil ab. Unser Ziel war es, die Anwesenden über den Tag verteilt wiederholt auf Jesus Christus hinzuweisen: Dazu hatten sich Jürgen Gutzeit (mit dem Sketchboard), Marc Brandl (Gegenstandsbetrachtung) sowie Karsten Wagner-Gillen vorbereitet. In allen drei Andachten wurde jeweils deutlich, dass Jesus Christus der einzige Weg zu Gott sei, durch den wir Vergebung unserer Schuld und ewiges Leben erlangen können.

Doch nicht nur die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten, sondern auch die Kinder. Ein besonderes Highlight war sicher das Bibelmobil. Zwei Mitarbeiter des Bibellesebundes waren damit extra aus Österreich angereist. Im Gepäck hatte das Bibelmobil nicht nur eine Hüpfburg, sondern ebenso einen Megakicker, Holzbausteine und zahlreiche Monitore, an denen man in verschiedenen Spielen die Bibel entdecken und mehr über Gottes Wort erfahren konnte. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Es gab zahlreiche Kuchen, aber auch deftige Speisen, die von Achims Futterkiste zubereitet wurden. Obwohl die Besucherzahl in diesem Jahr überschaubar blieb, wurde bis 20.00 Uhr fröhlich gefeiert. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die sich in irgendeiner Weise eingebracht und so dazu beigetragen haben, dass unser Straßenfest ein schönes Erlebnis wurde.
Unser Herr möge es euch vergelten! Benjamin Klammt

auf ein Wort… (August 2019)

Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. (Matthäus 10, 7)

Jesus sendet seine Jünger aus. Sie sollen sich auf den Weg in die umliegenden Städte und Dörfer machen. Sie sollen also nicht darauf warten, dass die Menschen zu ihnen kommen, sondern selbst zu den Menschen gehen. Zunächst werden die Jünger jedoch „nur“ zu den „verlorenen Schafen aus dem Hause Israel“ gesandt (vgl. Mt. 10, 6). Erst später werden alle Völker erwähnt und explizit in den Missionsbefehl einbezogen (vgl. Mt. 28,18-20). Auffällig ist, dass die Predigt des nahen Himmelreiches sozusagen praktisch belegt werden soll: Kranke sollen gesund gemacht, Tote auferweckt, Aussätzige rein und Dämonen ausgetrieben werden. Die Menschen sollen nicht nur hören, sondern sehen, dass es so ist! Und mal ehrlich; Hand aufs Herz: Es ist eine Sache, etwas in der Theorie zu verstehen. Eine ganz andere Sache ist es, es praktisch zu erleben. Hautnah sozusagen. Es ist ähnlich wie bei der Führerscheinprüfung. Derjenige, der den ersten Teil – nämlich die Theorieprüfung – mit Bravour besteht, ist deshalb noch lange kein begnadeter Autofahrer. Er muss anschließend auch ganz praktisch unter Beweis stellen, dass er das, was er gelernt hat, anwenden kann. So wünscht es sich auch unser Herr Jesus. Er möchte, dass das, was wir predigen und verkündigen, durch das, was wir tun, unterstrichen und bekräftigt wird. Dass wir authentisch leben.

Dass dieser Lebensstil herausfordernd ist und bei einigen auf Unverständnis trifft, ist kein Geheimnis. Unser Herr Jesus spricht das gegenüber seinen Jüngern offen an: sie werden Ablehnung erfahren (vgl. Mt. 10,14). Wir sind Schafe mitten unter Wölfen (vgl. Mt. 10,16). Doch das sollte und darf uns weder verunsichern noch davon abhalten, den Auftrag zu erfüllen, den uns unser Herr gegeben hat. So wenig die Jünger damals auf sich alleine gestellt waren, so wenig sind wir es heutzutage. Im Gegenteil: unser Herr Jesus rüstet uns zu diesem Dienst aus und er bleibt dabei als unser guter Hirte auch stets an unserer Seite. Gelobt sei der dafür!

Eine erholsame und gesegnete Ferienzeit wünscht euch
Euer Pastor Benjamin Klammt