Stiftung der Hoffnung

Gemeinsam wollen wir das Leid der Schwachen lindern und sie wieder zum Lächeln bringen.

»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst!« Lukas 10, 27

Mit diesem Vers und dem daraus resultierenden Gleichnis des barmherzigen Samariters (Lukas 10,30-37) fing alles an. Die Vision, benachteiligen Menschen Hilfe anzubieten, hegte und pflegte die Gründerin seit ihrem 8. Lebensjahr, obwohl sie selbst aus bescheidenen Verhältnissen aus einer ländlichen Region im Zentrum Kameruns stammt. Mit viel Beharrlichkeit und der Unterstützung vieler Helfer und Mäzene wurde aus dem Traum Realität in Form einer Stiftung, die Gott in den letzten 7 Jahren reichlich gesegnet hat.

Wer wir sind
Die „Stiftung der Hoffnung“ (Original „Fondation de l’Espérance“; in Kurzform FONDESP) wurde am 27. Oktober 2013 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Yaoundé/Kamerun eingetragen. Sie wurde gegründet, damit das Lebenswerk einer Frau mit großem Herzen (namentlich Magon Singhe Marie), die in gut 20 Jahren ihr bescheidenes Einkommen als Beamtin dafür eingesetzt hat, um viele gefährdete und bedürftige Personen wie Waisenkinder, Blinde, Behinderte zu unterstützen, fortbestehen kann. Mit der Unterstützung und dem Beistand von Personen, die ihre Hingabe für humanitäre Hilfe bewundern, hat sie zusammen mit ungefähr 20 weiteren Gründungsmitgliedern die FONDESP ins Leben gerufen. So wurde bei der Gründungsversammlung am 30. November 2013 die Vereinsordnung verabschiedet und die Abstimmung bezüglich der Leitungsorgane durchgeführt.

Unsere Vision
FONDESP zielt darauf ab, Leiden zu lindern und schutzbedürftigen, bedürftigen und verlassenen Menschen, die bereit sind, ihre Lebensbedingungen zu verbessern, ein Lächeln zu bringen. Um dies zu erreichen, nimmt FONDESP sehbehinderte, andere behinderte, verwaiste und verlassene Kinder in ihren Tätigkeitsbereich auf, um ihre Bedürfnisse zu ermitteln, um Lösungen zu finden.

Dies geschieht durch:
• Teil- oder Vollfinanzierung der Ausbildung bis zur Wiedereingliederung
• Betreuung der Schulausbildung für die Kinder
• Teilweise oder vollständige Kostenübernahme für Unterkunft und Gesundheitskosten
• Ermutigung der Zielgruppe, Initiativen zu ergreifen, die auf ihre soziale und wirtschaftliche Entwicklung abzielen und deren Entwicklung und Wiedereingliederung erleichtern
• Organisation von Kontakttreffen, Ausbildung und Erfahrungsaustausch, um ihre Wiedereingliederung durch die Bildung gemeinsamer Arbeitsgruppen zu fördern
• Beteiligung an der Schaffung von Netzwerken für den Informations- und Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene.

Unsere vorläufige Bilanz
In den letzten Jahren konnte die Lebensgrundlage von zahlreichen Personen/Familien unter anderen mit der tatkräftigen finanziellen Unterstützung der EFG Waldkraiburg verbessert werden. Beispielsweise zählen zu den Erfolgsgeschichten der Stiftungsarbeit aus den letzten fünf Jahren:
• 10 Sehbehinderte, die in der Hühneraufzucht ausgebildet wurden
• 1 blinder Student, der Journalismus studiert
• 1 Lehrer
• 1 Blinder, der zum Informatiker ausgebildet wurde
• 8 Abiturienten sowie 10 weitere Schulabschlüsse

Sämtliche erhaltene Spenden aus der EFG Waldkraiburg konnten in voller Höhe den Begünstigten der FONDESP zu Verfügung gestellt werden: diese sind dafür sehr dankbar. Dieses Geld und vor allem diese Geste des Mitgefühls konnten ihnen wieder Mut machen und ein Lächeln schenken (im Einklang mit dem Leitspruch unserer Stiftung), damit sie in ihren weiterhin schwierigen Lebensverhältnissen bestehen können.

Im Namen aller „Kinder“ der FONDESP und der Mitglieder und Unterstützer sowie in meinem persönlichen Namen möchten wir der EFG Waldkraiburg und allen Spender/-innen von ganzem Herzen Danke sagen,
sowohl für den finanziellen als auch den moralischen Beistand. Gott segne euch!

Herzliche Grüße aus Kamerun.
Marie Magon Singhe
Gründerin und Präsidentin
Autor: Patrick C.

auf ein Wort… (Februar 2020)


»Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber einer, der ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, dass ich ihm die Riemen seiner Schuhe löse; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.« (Lukas 3, 15b)

Johannes der Täufer beendet die Epoche der alttestamentlichen Propheten und läutet die Zeit der frohen Botschaft ein. Er kann nur mit Wasser taufen und dennoch wird er von Jesus als der größte Mensch bezeichnet, der je von einer Frau geboren wurde. Schon hier wird deutlich, wie gewaltig der Unterschied zwischen altem und neuem Bund ist: Jesus, der zweifelsohne größer ist als Johannes, wurde nämlich nicht „normal“ von einer Frau, sondern von einer Jungfrau geboren. Dies ist der entscheidende Unterschied und das Kennzeichen des Sohnes Gottes, unseres Heilandes.

Den Spruch des Volksmundes, „Du kochst auch nur mit Wasser“, können wir übertragen auf: „Wir taufen auch nur mit Wasser“. Das stimmt, aber die Kraft des Evangeliums wird dadurch deutlich, dass Jesus selbst eingreift. Keine äußerliche Handlung kann uns retten, oder wird uns verändern, sondern nur Er! Heiliger Geist und Feuer hört sich spektakulär an, weil Johannes selbst spektakulär und begeistert war. Doch selbst Johannes hatte Stunden des Zweifelns, da er es nicht so erlebt hat, wie er es sich ausgemalt hatte. Dennoch blieb er seiner Berufung treu bis in den Tod, der größte Mensch, der je von einer Frau geboren wurde. Jesus ist mehr, viel mehr! Er lässt uns teilhaben an Seiner Herrlichkeit, das Ziel unseres Glaubens. Wenn wir das Evangelium verkünden und in unserem Alltag meinen, nur Wasser zu bieten zu haben, so wird Er es in Wein verwandeln, weil Er den Heiligen Geist gibt und das Feuer, das für Ihn brennt.

Ich glaube an Jesus, weil Er mich begeistert hat und das im wahrsten Sinne des Wortes, durch Seinen Geist, der in uns lebt. Kommen Stunden des Zweifels, oder der Verzweiflung, wenn keine lodernden Flammen der Begeisterung wahrzunehmen sind, so dürfen wir dennoch erfahren, dass Er den glimmenden Docht nicht auslöschen wird, denn die Glut kommt von Ihm, das Unterpfand unserer Errettung durch Seine Gnade, in der wir stehen.
MB