Fest zur Ehre Gottes

Seit etlichen Jahren veranstalten wir gemeinsam mit der Evangelischen Kirche sowie Vertretern der Landeskirchlichen Gemeinschaft Mühldorf das sogenannte „Fest zur Ehre Gottes“. Dieses findet im Wechsel entweder in der Evangelischen Kirche statt oder wird von uns ausgerichtet. Heuer waren wir wieder in der Evangelisch-Lutherischen Kirche zu Gast. Die Predigt hielt Pfarrerin i. R. Brigitte Fietz. Sie predigte über die Kraft des Gebets. Darüber, wie wichtig es sei, sich stets neu auf Gott auszurichten, in Beziehung mit ihm zu treten, diese Beziehung im Gebet zu pflegen. Dabei unserem Herrn nahezukommen und auf ihn zu hören. Grundlage der Predigt war der herausfordernde Vers aus 2. Chr. 7,14. Fietz´ Fazit war allerdings sehr positiv: auch, wenn Gott gewisse Erwartungen an uns habe, so segne er doch reichlich.

Auch dieses Jahr hatten sich die Verantwortlichen wieder ein ansprechendes Rahmenprogramm überlegt. Neben einem Anspiel gab es nach der Predigt die Möglichkeit, sich segnen zu lassen. Dazu standen drei Teams bereit, zu denen man kommen und kurz für sich beten lassen konnte. Dieses Angebot nahmen erfreulicherweise etliche Anwesende in Anspruch. Außerdem gab es eine Gebetswand, an die man seine jeweiligen Gebetsanliegen heften konnte. Der Lobpreis wurde von der Band Salz übernommen, die jedes Mal mit ihrer Qualität begeistert. Im Anschluss an den Festgottesdienst feierte man noch mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Bunkerkirche, zu dem viele etwas beitrugen. Herzlichen Dank an alle, die in irgendeiner Weise mitgeholfen und sich beteiligt haben! Gott segne euch dafür!
Benjamin Klammt

auf ein Wort… (Dezember 2019)

»Wer im Finstern wandelt und wem kein Licht scheint, der hoffe auf den Namen des HERRN und verlasse sich auf seinen Gott!« (Jesaja 50, 10)

Kennt ihr den sogenannten „Gottesknecht“? Dieser Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja steht im Zusammenhang mit ihm. Wiederholt weist Jesaja auf diesen „Gottesknecht“ hin. Heute identifizieren ihn zahlreiche Bibelausleger mit unserem Herrn Jesus Christus. Ich halte diese Auslegung für richtig und empfehle euch, die Stellen einmal nachzulesen und auf euch wirken zu lassen. Das lohnt sich!

Unser Vers ist eine Einladung: auf den Namen des Herrn zu hoffen, sich auf Gott zu verlassen. Auf den lebendigen Gott, der das Dunkel der Welt erhellt. Nirgends wird das deutlicher als an unserem Herrn Jesus Christus, der von sich selbst sagt, das Licht der Welt zu sein! Nicht eines unter vielen, sondern das einzig wahre. Das feiern wir an Heiligabend. Daran erinnern wir uns: Dass der allmächtige Gott sich nicht zu groß, nicht zu schade dafür ist, sich klein zu machen, Mensch zu werden, sich auf eine Stufe mit uns, seinen Geschöpfen, zu stellen. Vermutlich gibt es Menschen – vielleicht sogar Christen – die von der immer gleichen Botschaft an Heiligabend genervt sind. Die sie nicht mehr hören können … Schade, finde ich. Denn schließlich ist es nicht nur irgendeine Botschaft; nicht irgendeine belanglose Nachricht unter vielen. Nicht nur ein Post bei Instagram oder eine Bemerkung auf Facebook, die man sich auch hätte sparen können. Im Gegenteil, es ist die FROHE Botschaft! Eine Botschaft, die man also gar nicht oft genug, nicht laut genug, nicht deutlich genug aussprechen kann: Gott wird Mensch! Er offenbart sich in seinem Sohn Jesus Christus! Jesus scheint in unserer Nacht auf, erleuchtet unsere Dunkelheit! Kommt uns nah’, steht uns bei, nimmt uns am Ende unsere Schuld und schenkt uns durch seine Auferstehung ewiges Leben! Gelobt sei Gott! Wohl dem, der von dieser frohen Botschaft nie genug bekommen kann!

Ich wünsche uns eine gesegnete, besinnliche Advents- und Weihnachtszeit

Euer Pastor Benjamin Klammt

Hauskirche bei Ehepaar Daser

Am 10.11.2019 startete die Hauskirche bei Nikola und Stefan Daser in Gessertshausen (bei Augsburg). Während unserer Gemeindefreizeit in Garmisch-Partenkirchen hatten Nikola und Stefan den Eindruck, dass die Zeit reif sei, um einen Gottesdienst bei sich zuhause ins Leben zu rufen. Mit großer Freude machten sich die beiden an die Arbeit – sie dachten nach und planten; Flyer und eine eigene Homepage wurden gestaltet. Zu ihrem ersten Gottesdienst Anfang November luden Nikola und Stefan etwa 20 Personen aus ihrer Nachbarschaft sowie ihrem Freundes- und Bekanntenkreis ein. Beide waren sehr gespannt, wie viele letztendlich kommen würden und ob alles wie geplant klappt? Am Ende hatten sich insgesamt 11 Personen im sehr gemütlichen Wohn- und Essbereich eingefunden. Stefan führte durch den Gottesdienst und Nikola begleitete die Lieder am Klavier. Es war ein sehr gesegneter Beginn der Hauskirche! Außerdem war es mir eine große Freude, den ersten Gottesdienst mit den beiden zu feiern und die Predigt zu halten. Lasst uns bitte weiterhin dafür beten, dass unser Herr Jesus die Gottesdienste bei Nikola und Stefan, aber insbesondere die beiden selbst segnet. Dass viele ihrer Nachbarn und Freunde sich einladen lassen und von Jesus hören. Die Gottesdienste finden monatlich (an jedem zweiten Sonntag im Monat) statt.
Benjamin Klammt

Informationen zur Paketaktion von Hoffnungsträger Ost

Auch wenn Osteuropa etwas aus dem medialen Fokus gerückt ist, gibt es dort nach wie vor tiefgreifende Not – und Besserung ist nicht in Sicht. Die Entwicklung ist eher besorgniserregend, da sich durch die anhaltenden Kriegswirren in der Ostukraine und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Niedergang auch Arbeitslosigkeit, Hunger und Not immer mehr ausbreiten. Allein in der Ukraine haben durch den Krieg ca. 2 Millionen Menschen ihre Heimat verloren und stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Besonders betroffen sind wieder einmal alte Menschen und Kinder, also die schwächsten der Gesellschaft, die keine Chance haben, sich selbst aus diesem Dilemma von Hunger, Flucht und Not zu befreien. Deswegen ist es mir in diesem Jahr ein besonderes Anliegen, solchen Kindern und Familien in Form von Weihnachtspäckchen ein Stück Freude und Zuversicht zu schenken und ihnen die Botschaft von der rettenden Liebe Jesu weiterzugeben.

Freunde unserer Mission, die mit mir unterwegs waren und die Paketverteilung selber vor Ort miterleben konnten, wissen, wie groß die Freude über ein solches „Überraschungsgeschenk“ bei Kindern ist, die vom Leben nicht gerade verwöhnt sind und keine größeren Erwartungen mehr haben. Ich lade Euch wieder dazu ein, mit selbst gepackten Paketen ein Stück Weihnachtsfreude in Kinderherzen zu entfachen und damit für unvergessliche Augenblicke in deren Leben zu sorgen. Unsere diesjährige Paketaktion, bei der wir hoffentlich noch mehr Pakete als letztes Jahr in Moldawien und der Ukraine verteilen können, läuft bis zum 24.11.2019 (letzter Abgabetermin). Allen fleißigen Packern, die bereits in den vergangenen Jahren oder auch zum ersten Mal mit dabei sind und uns in diesem guten Anliegen unterstützen, danke ich René K. ganz herzlich.

Wichtig: Bitte packt die Päckchen unbedingt nach der in den Flyern angegebenen Inhaltsliste, damit wir keine Probleme beim Zoll bekommen und die Kinder weitestgehend gleichwertige Geschenke erhalten. Ich stelle auf Nachfrage gern standardisierte Leerkartons zur Verfügung, was Euch, wie auch uns eine Erleichterung beim Packen und Transportieren der Pakete bringt.

Spendenmöglichkeit: Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, dafür zu spenden, dass unsere Mitarbeiter in Regionen wie Transnistrien oder der Ostukraine (wo keine selbstgepackten Pakete hingebracht werden können) selbst Geschenke einkaufen, um auch dort Kinder zu beschenken. Ich wünsche allen unseren Missionsfreunden, die sich in diesem Projekt einbringen, viel Freude und Gelingen bei den Vorbereitungen. Wenn es noch Fragen gibt, wendet Euch gerne an mich.

Packliste

• Spielzeug z.B. Ball, Kuscheltier
• Nuss-Nougat-Creme (ca. 400g) z.B. Nutella, Nutoka
• Zahnpasta & Zahnbürste
• Trinkschokoladen-Pulver (1 Packung) z.B. Kaba
• 2 Schulhefte (kariert DinA4)
• Süßigkeiten (ca. 350g) z.B. Gummibärchen
• Zeichenblock (DinA4)
• Schokolade (ca. 200g)
• Malstifte
• Lebkuchen oder Kekse (ca. 500g)
Alle Lebensmittel sollten mindestens bis Ende März 2020 haltbar sein.

auf ein Wort… (November 2019)

»Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.« (Markus 10, 42b-45)

Ein Grundübel der Menschheit ist, dass Menschen Macht über andere ausüben und dies mit Willkür. Das fängt schon im Kleinen an, was sich in der Redewendung widerspiegelt, dem anderen zeigen, wer hier der Herr ist. Leider müssen wir auch heutzutage wieder erleben, wie Machthaber aus ihrer Arroganz und Selbstsucht heraus andere Menschen in den Tod schicken. Die Herrscher dieser Welt lassen ihr Volk für sich sterben. Bei Gott ist dies anders: Der Herrscher des Himmels und der Erde stirbt für sein Volk!

Jesus muss nicht zeigen, dass er der Herr ist, denn: Er ist es. Und er zeigt es dadurch, dass er uns dient, bis zum Tod am Kreuz für unsere Sünden. Er dient uns auch in seiner Auferstehung und darin, dass er den Heiligen Geist schenkt, einen Schatz gesät in irdene Gefäße. Damit eröffnet er ein neues Prinzip: Er sagt nicht, es soll, muss, oder sollte bei uns anders sein, sondern, >>so ist es unter euch nicht<<. Die Herrschaft geht von Jesus aus. Und wenn wir Ihn als Herrn angenommen haben, dann haben wir auch dieses Prinzip angenommen, oder, wie der Heilige Geist es ausdrückt, einen neuen Menschen angezogen.

Groß zu sein im Reich Gottes, bedeutet, anderen zu dienen. Wenn Jesus mein Herr ist, und ich auf Ihn sehe, dann sehe ich von mir selbst weg. Die Selbstsucht und das Verlangen über andere mit Willkür zu herrschen, hat dann keinen Platz mehr. Jesus ist gerade auch für meine Selbstsucht gestorben, damit mein Blick frei wird für Ihn und auch für meine Mitmenschen. So kann sich jeder von uns die Fragen stellen: Wie kann ich dienen? Wo kann ich dienen? Was wird mir wichtig und deutlich in meinem Leben, wenn ich auf Jesus sehe, den Anfänger und Vollender meines Glaubens?

MB

Eine Zeltevangelisation zum 50-jährigen Gemeindejubiläum

Eine Zeltevangelisation?! Ist das noch zeitgemäß? Im Zusammenhang mit unserem 50-jährigen Jubiläum veranstalteten wir von 22.-29.09. eben eine solche und erlebten sehr gesegnete Tage! Das 480 m2 große Zelt stellte die Deutsche Zeltmission aus Siegen. Je nach Bestuhlung bietet es bis zu 400 Gästen Platz. Bei uns waren etwa 150 Stühle gestellt worden. Zusätzlich hatten wir einen gemütlichen Bistrobereich mit weiteren knapp 30 Plätzen eingerichtet.  

An den einzelnen Abenden kamen bis zu 130 Besucher und hörten Predigten zu Themen wie „Außergewöhnlich bestätigt – Ist die Bibel glaubwürdig?“, „Außergewöhnlich mächtig – Wirkt Gott heute noch?“ oder „Außergewöhnlich leben – Kann man angstfrei sterben?“ Während ich bis Donnerstag selbst predigte, war sowohl am Freitag als auch am Samstag der österreichische Evangelist Philipp Schmerold zu Gast, der uns mit seiner emotionalen und für einige ungewohnten Form der Verkündigung durchaus herausforderte. Auch musikalisch war einiges geboten: neben unserem eigenen Lobpreisteam, standen auch der ehemalige Gemeindereferent und Liedermacher Andreas Ziepert sowie die Band Salz aus der Evangelisch-Lutherischen Kirche auf der Bühne. Der abschließende Festgottesdienst am Sonntag war nicht nur sehr gut besucht, sondern rundum gelungen. Die Festpredigt hielt der ehemalige Gemeindepraktikant Bruno Gasper zum Thema „Außergewöhnlich heiter – Feste feiern mit Gott“. Sehr erfreulich war, dass an den Abenden einige Menschen der Einladung zum Kreuz folgten und ihr Leben Jesus Christus übergaben. Vier davon wollen sich sogar taufen lassen! Lob, Preis und Ehre sei unserem Herrn dafür!

Zusätzlich zu den Abendveranstaltungen boten wir von Montag bis Mittwoch eine Suppenküche an. Unser Wunsch war, Bedürftigen eine Freude zu bereiten und ihnen eine warme Mahlzeit zu servieren. Leider wurde diese Idee nicht sehr gut angenommen. Am Kinderprogramm, das an den darauffolgenden zwei Tagen stattfand, nahmen hingegen insbesondere am Freitagnachmittag zahlreiche Kinder teil. Eine Hüpfburg diente dabei nicht nur als Blickfang, sondern bot zugleich sehr viel Spaß. Dazu konnten die Kinder Torwandschießen, Dosenwerfen, Bilder malen oder sich verschiedene bunte Motive ins Gesicht schminken lassen. Außerdem hatten unsere Mitarbeiter Lieder mit passenden Bewegungen sowie eine kindgerechte Andacht vorbereitet. Am Samstagnachmittag konnten wir im Zelt zahlreiche ehemalige Gemeindeglieder und Weggefährten begrüßen und schöne Stunden mit ihnen verbringen.

An dieser Stelle danke ich allen von Herzen, die durch ihren großen und hingebungsvollen Einsatz dazu beigetragen haben, dass diese Evangelisation sehr gesegnet war! Möge unser Herr Jesus euch alles, was ihr zu seiner Ehre getan habt, reichlich vergelten!

Mir hat diese Woche jedenfalls wieder einmal gezeigt, dass es bei Gott keine „veralteten“ Formen gibt. Alles liegt in seiner Hand. In dieser Gewissheit dürfen wir auch in Zukunft mutig vorangehen und ihm alles zutrauen!
Benjamin Klammt

Pfarrer wiegen in Waldkraiburg

Am 14.09. wurde der Stadt Waldkraiburg zum wiederholten Mal die Auszeichnung „Fairtrade-Stadt“ verliehen. In diesem Rahmen kam es auf dem Marktplatz der Stadt zu einer interessanten und spannenden Wette: Die Pfarrgemeinderäte, Kirchenvorstände und Kirchenältesten der beteiligten Kirchen und Gemeinden wetteten mit der Steuerungsgruppe „Fairtrade Stadt Waldkraiburg“, dass sie es schaffen, innerhalb von zwei Stunden je kg Gewicht der drei Pfarrer/ Pastoren mindestens 3,- € Umsatz mit fair gehandelten Waren zu machen. Dafür ging es um 8.45 Uhr zunächst auf die Waage. Gemeinsam wogen die drei Pfarrer/ Pastoren 247 kg. Dies bedeutete einen Mindestumsatz von 741,- €. Anschließend startete der Verkauf. Zur Halbzeit waren bereits fast 400,- € eingenommen worden, was sehr zuversichtlich stimmte. Als um 11.00 Uhr der Verkauf gestoppt und der Umsatz gezählt wurde, staunten jedoch alle Anwesenden nicht schlecht. Das gewünschte Ergebnis war nämlich weit übertroffen worden. Insgesamt belief sich der Umsatz auf 1.186,- €.

Damit hatten die Kirchen und Gemeinden die Wette gewonnen. Die Steuerungsgruppe „Fairtrade Stadt Waldkraiburg“ beglich umgehend ihren Wetteinsatz und schenkte jedem Kindergarten der Stadt einen fair gehandelten Ball, der als Weltkugel gestaltet ist. Auf die Mitteilung des freudigen Ergebnisses folgte außerdem die Verleihung der Urkunde, die der Erste Bürgermeister der Stadt Waldkraiburg, Robert Pötzsch, entgegennahm. In seinem Grußwort dankte Pastor Benjamin Klammt allen Beteiligten – einerseits für ihren Einfallsreichtum, andererseits insbesondere für ihren Einsatz für eine gerechtere Welt. Dies sei gelebte Nächstenliebe, wie Jesus Christus sie betone, so der Pastor. Mit einem Glas Prosecco stieß man abschließend mit Vertretern der Stadt sowie den Organisatoren gemeinsam sowohl auf die gelungene Aktion als auch die erneute Auszeichnung an. Waldkraiburg wurde im November 2017 als 513te deutsche Stadt in die Liste der Fairtrade-Städte aufgenommen und erfüllt nach wie vor alle erforderlichen Kriterien, um das Siegel mindestens für zwei weitere Jahre zu behalten.

Benjamin Klammt

Männerfrühstück am 07.09.2019

„Sind Männer Angsthasen?“
Ob es wirklich dieses Thema war oder doch die herrlichen Speisen, die zahlreiche Männer am 07.09. zum ersten Männerfrühstück in die Gemeinde lockten, lässt sich wohl nicht pauschal beantworten. Fakt ist: es war ein sehr gesegneter Vormittag in geselliger Runde, der sehr gerne wiederholt werden kann. In seiner kurzen Andacht sprach Benjamin Klammt anhand biblischer Texte davon, dass selbst Männer verunsichert, ja ängstlich seien. Auch Jesus mache uns nichts vor. In der Welt haben wir immer wieder Angst; gleichzeitig jedoch dürfen wir sicher sein: unser Herr Jesus hat diese Welt überwunden. So können wir mutig und voller Zuversicht in die Zukunft gehen.

Beim anschließenden Frühstück blieben keine Wünsche offen. Die Tische waren reich gedeckt: Semmeln, Brezen, Croissant, Rührei, Speck und Würstchen, Schinken, Käse, selbst Lachs wurde angeboten. Dazu verschiedene Marmeladen, Obst und Joghurt. Ja, es ging uns wirklich gut. So konnten wir miteinander einen gemütlichen Vormittag mit guten Gesprächen verbringen. Ich jedenfalls freue mich schon auf das nächste Mal und sage abschließend: Herzlichen Dank an alle, die bei der Organisation des Frühstücks geholfen haben! Vergelt´ s euch Gott!

Benjamin Klammt

OpenAir-Gottesdienst in Oberreith

Am 01. September war es wieder so weit: wir feierten einen Gottesdienst unter freiem Himmel. Zum zweiten Mal waren wir dazu im Wildfreizeitpark Oberreith zu Gast. An der dortigen Kapelle sangen und beteten wir gemeinsam und hörten auf Gottes lebendiges Wort. Es war ein sehr gesegneter Gottesdienst bei wunderbarem Wetter und in einer sehr schönen Umgebung. Erneut hatten die Betreiber des Wildparks Bierbänke für uns aufgestellt, auf denen zahlreiche Geschwister sowie einige Gäste Platz fanden, die an unserem OpenAir-Gottesdienst teilnahmen. Aufgrund der Ferienzeit waren es dieses Mal allerdings nicht so viele Teilnehmer wie vergangenes Jahr. Francesca Chedjou führte durch den Gottesdienst und lud dabei auch zu unserer Zeltevangelisation ein. Natalie Klammt und Francesca Chedjou hatten sich gemeinsam auf den Lobpreis vorbereitet und schöne Lieder zur Ehre unseres Herrn ausgesucht.

In seiner Predigt ging Benjamin Klammt auf einige Verse aus dem Buch des Propheten Jesaja ein (Jes 44, 13-20), der bereits vor Jahrtausenden darauf hinwies, wie unverständig die Menschen teilweise doch seien, da sie sich (lieber) Götzen aus Holz oder Stein anfertigen, anstatt ihr Leben in die Hand des lebendigen Gottes zu legen. Dazu lud Benjamin Klammt die Anwesenden ebenfalls ein: zu Jesus Christus zu kommen und ihm zu vertrauen. An dieser Stelle gebührt allen Dank, die dazu beigetragen haben, dass dieser Gottesdienst stattfinden konnte. Der Herr segne euch und euren Einsatz!

Benjamin Klammt

auf ein Wort… (Oktober 2019)

Wenn dieser Gemeindebrief erscheint, beginnt auch unsere Zeltevangelisation. Viele Monate des gemeinsamen Nachdenkens und Planens liegen hinter uns. Viele Monate, in denen wir gespannt und (hoffentlich) mit großer Vorfreude darauf gewartet haben, was unser Herr durch diese Veranstaltung in unserer Stadt, in der Region bewirken wird. Vielleicht hat uns aber auch so mancher Zweifel geplagt? Die ein oder andere Frage hat uns Kopfzerbrechen bereitet: Lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt? All die Zeit, die Energie, das Geld, die bzw. das wir investieren? Bereits ProChrist im vergangenen Jahr war in vielen Bereichen eine immense Kraftaanstrengung für uns als Gemeinde. Der sichtbare „Erfolg“ blieb aus. Obwohl durchaus einige Menschen an den einzelnen Abenden zum Kreuz kamen, in der Gemeinde sahen wir sie leider nicht. In der Tat könnte man sich angesichts solch fehlender positiver Erfahrungen fragen, wozu wir das Ganze erneut tun?

Meine knappe Antwort lautet: Weil eben genau das unser Auftrag ist! Das Evangelium auszusäen, Menschen zu Jesus Christus einzuladen! Ich höre den Einwand: Das ginge doch auch anders… Zugegeben. Warum muss es so groß sein? So aufwendig? So teuer? Gute, durchaus berechtigte Argumente. Meine Antwort lautet: Wir tun Großes, weil unser Herr es verdient! Weil ihm alle Ehre gebührt und weil er es wert ist, Zeit, Kraft und Geld zu investieren! Außerdem durften wir im vergangenen Jahr erleben und dürfen es erneut, dass unser Herr uns die finanziellen Mittel schenkt. Er sorgt für uns! Wir sind seit nunmehr 50 Jahren seine Gemeinde vor Ort. Vertrauen wir ihm auch in der Zukunft!

Ein Punkt noch: Es ist eine Sache, theoretisch daran zu glauben, dass Gott Wunder tut. Eine ganz andere ist es, diese Wunder ganz praktisch von ihm zu erwarten. In kindlichem und zugleich kühnem Vertrauen! Wir neigen eher zu Zweifeln. Nicht wahr? Und wenn es doch wieder nicht klappt? Wenn das Zelt nur halb voll ist? Und am Ende nicht einer in die Gemeinde kommt? Einst sagte Jesus zu Petrus (vgl. Lk 5, 4): Werft eure Netze erneut aus. Die Jünger hatten die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch auf Jesu Wort hin fahren sie noch einmal hinaus. Dieses Mal fangen sie so viele Fische, dass ihre Boote zu kentern drohen. Wie wunderbar!

Das – und nur das – ist die richtige Reihenfolge: wir hören hin und säen aus – immer und immer wieder… Wie reich die Ernte ausfällt, das dürfen wir getrost unserem Herrn Jesus überlassen. Denn das ist und bleibt Gnade.

Allerdings sagt unser Herr Jesus (Lk 10, 2):

»Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.«

Daher mache ich uns Mut: Seien wir auch weiterhin diese Arbeiter. Wagen wir auch weiterhin Großes zu Gottes Ehre. Und dann? Erwarten wir Großes von unserem Herrn! Weil ihm nichts unmöglich ist!

Es grüßt euch herzlich
Euer Pastor Benjamin Klammt