auf ein Wort (Februar 2021)

„Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl , durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben.“ (Korinther 1:21)

Wenn man die Sünden nach ihrer Größe unterscheiden könnte, dann wäre die Dummheit sicherlich ganz vorne mit dabei. Und damit ist jetzt nicht ein reduzierter Intelligenzquotient gemeint, sondern in erster Linie das Bestreben des Menschen, Gott zu leugnen. Die Weisheit dieser Welt ersinnt sich alle möglichen Theorien und ausgeklügelten Geschichten, um die Menschheit davon zu überzeugen, dass es Gott nicht gibt und sie nicht an Ihn glauben muss. Die größte Dummheit ist, Gott zu leugnen und dies dann auch noch Weisheit zu nennen. Menschen werden in dieser trügerischen Weisheit gefangen gesetzt, weil sie mit Stolz, Hochmut und Selbstverherrlichung verbunden ist. In dieser weltlichen Weisheit gibt es keinen liebenden Gott, keine Sünde und auch keine Vergebung. Tatsache ist jedoch, dass wir von der Weisheit Gottes umgeben sind, von Seiner Schöpfung und damit von der Schöpferliebe, der Schöpferkreativität und der Schöpfermacht, die aus dem Nichts Leben erschafft und nicht nur aus dem Nichts, sondern auch aus dem Tod. Wer an die Predigt vom Kreuz glaubt, an Jesu Tod für unsere Sünden und Seine Auferstehung wird freigesetzt von dieser Gefangenschaft weltlicher Weisheit. Dort wo Stolz und Hochmut regierte, kann Demut, Liebe und Dankbarkeit wachsen, weil in der Torheit Gottes, wie Paulus es nennt, dem Glauben an die Tat am Kreuz, in Wirklichkeit die Schöpfermacht Gottes steckt, mit der Er uns zu neuem Leben erweckt hat. Etwas später im Text (2:8) heißt es, dass die Herrscher dieser Welt den Herrn der Herrlichkeit gekreuzigt haben, weil sie Ihn, gefangen in ihrer eigenen Herrschsucht, nicht erkannten. Nun hat aber Gott aus der Bosheit dieser Welt für uns, die wir glauben, ewiges Heil bewirkt.
Was können wir nun tun? Zum einen das Wort vom Kreuz weitererzählen ohne kluge Worte machen zu müssen. Zum anderen einfach nur dankbar sein, da wir ständig umgeben sind von und geborgen sind in der Weisheit Gottes. Dinge, die uns begegnen und wir auf den ersten Blick vielleicht als schlecht, oder schlimm beurteilen, haben in der liebenden Schöpferhand Gottes auch ihr Gutes für unser Leben. Aus diesem Grund spricht Gott uns zu, dass wir zuversichtlich und jederzeit in allen Dingen dankbar sein können!

Marc B.