Missionsabend mit Hoffnungsträger Ost

Am Freitag, den 26.7. 2019 waren die beiden Missionarinnen Lena Riasni und ihre Tochter Natascha zusammen mit Andreas Ziepert und ihrer Übersetzerin bei uns zu Besuch, um uns von der momentanen Lage in der Ukraine zu berichten. In den Nachrichten kaum mitzubekommen, aber im Osten der Ukraine herrscht nicht nur grausamer Krieg, sondern auch große Armut. Menschen leiden an Hunger und Kälte. Die Missionarinnen zeigten uns Bilder von Menschen, die auf Müllhalden leben müssen, die sich weder waschen noch ernähren können. Menschen, die in großen Familien auf nicht nur kleinem Platz, sondern auch in schrecklich verfallenen Häusern leben müssen, in denen sie frieren und keinerlei Privatsphäre haben. Menschen erliegen Krankheiten, die in Deutschland sofort geheilt werden können. Menschen freuen sich über Dinge wie Brot, so wie wir es uns gar nicht vorstellen können. Menschen, die es sich nicht vorstellen können, jeden Tag frische Kleidung anziehen zu können. Menschen, die niemanden haben, bei dem sie ihre Lasten abladen können.

Lena, Natascha und weitere Missionare helfen genau diesen Menschen in der Ukraine und Moldawien nicht nur, um diese Menschen körperlich zu stärken (mit Aktionen wie Suppenküchen oder Kinderfreizeiten), sondern sie geben diesen Menschen geistliche Nahrung. Sie erzählen ihnen von Jesus und das macht ihre Arbeit so besonders und gesegnet. Es ist das Wichtigste, das sie tun können. Die Menschen bekommen die Möglichkeit, einen Gottesdienst zu besuchen; sie bekommen die Möglichkeit, einen Gott kennenzulernen, den sie bis jetzt noch nie kannten oder gespürt haben. Wir verschließen gerne unsere Augen und Ohren, wenn wir von Leid und Übel hören, weil es uns so gut geht. Aber besonders jetzt, wenn die Tage der Welt sich dem Ende neigen und sich biblische Prophetien mehr und mehr erfüllen (siehe z.B. Markus 13), genau jetzt müssen wir wach werden und unsere Herzen nicht verschließen. Wir müssen uns diesen Menschen annehmen und ihnen helfen. Es hat kein Mensch verdient, hungrig und frierend jeden Abend schlafen gehen zu müssen. Und vergessen wir nicht, dass nicht nur Menschen wie Lena und Natascha Großes bewirken können. Jeder von uns kann es, denn Gott schenkt uns genug Möglichkeiten.
Laura S.

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