…auf ein Wort (Juni 2026)

„Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen, denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib.“ Hebräer 13,3
Der Monatsvers für den Juni spricht ein aktuelles Thema an. In dieser unserer Zeit gibt es Gefangene durch viele Ereignisse, weil Menschen sich bekämpfen und Verbrechen überhand nehmen.
Die Situation in unserem Text ist genauso in unseren Tagen anzutreffen. Geschwister im Glauben werden verfolgt, misshandelt und ins Gefängnis geworfen. Seinen Glauben an Jesus Christus zu bekennen und zu leben, birgt die Gefahr, so behandelt zu werden. Während wir bei uns noch belächelt und manchmal als rückwärtsgewandt und naiv verspottet werden; nach dem Motto: Wie kann man so etwas bloß glauben?, sieht das in anderen Ländern ganz anders aus. Dort erleben Christen die gleichen Verfolgungen, wie die Gläubigen der Urgemeinde. Gründe, Christen anzuklagen gipfeln in Verleumdungen und verlogenen Anschuldigungen. In Nordkorea reicht der Besitz einer Bibel für eine drakonische Bestrafung. In Afrika werden ganze Dörfer ermordet, Mädchen entführt, man hat sich daran gewöhnt, ist empört, aber das war´s.
Für uns ist der obige Vers eine Aufforderung, uns in die Situation der verfolgten Geschwister hineinzuversetzen, ihr Leid mitzutragen. Der größte Trost für diese Menschen ist die Gewissheit, dass gläubige Menschen in aller Welt für sie beten. Daraus schöpfen sie Kraft und Hoff nung, dass eines Tages sich Alles zum Besseren wendet.
Wir, die wir hier noch in einer einigermaßen unangefochtenen – was den Glauben betrifft – Umgebung leben, haben die Möglichkeit, uns mit verfolgten Christen zu solidarisieren, indem wir darüber reden und unsere Umgebung informieren. Wir leben noch in unserem irdischen Leib, wir sind angreifbar und der Widerstand gegen unseren Glauben an Jesus Christus und sein Evangelium nimmt zu. Gottes Gebote werden ignoriert und jegliche Orientierung geht verloren. Nutzen wir die Zeit und beten für alle, die mit uns auf dem Weg sind, die Gefangenen, die Misshandelten und Verfolgten, aber auch für die Christen, die hier bei uns mutig für Gottes Sache einstehen und handeln.
Euch allen Kraft und Gottes Segen!

Hubert Reinl