auf ein Wort…(April 2026)

Manche Menschen leben nach dem Grundsatz: „Ich glaube nur, was ich sehe!“
Wie unsinnig das ist, lässt sich vielfach zeigen. Ein Beispiel: Den Wind sehen wir nicht, wir spüren ihn höchstens. Es gibt Dinge um uns herum, die wir nicht sehen, die aber dennoch real sind.
Auch einer der zwölf Jünger Jesu scheint sich dieses Motto zu eigen gemacht zu haben: Thomas verlangte einen sichtbaren Beweis der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus (vgl. Joh. 20,24-31). Nur auf das Wort der anderen Jünger hin wollte Thomas nicht glauben, was geschehen war. Wie schön, dass unser Herr Jesus ihm diese Gnade gewährt. Er tritt mitten auf Thomas zu und zeigt ihm Seine Hände und Seine Seite. Damit erhält Thomas seinen Beweis. Doch zugleich spricht Jesus zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ (Joh. 20, 29)
Das bedeutet: Die vermeintlich sichtbare Welt ist kein Ausschlusskriterium, um an Gott zu glauben. Ganz im Gegenteil: Unser Herr Jesus Christus preist sogar genau diejenigen selig, die Ihn nie gesehen haben und trotzdem an Ihn glauben. Auch wir haben Jesus bisher nie von Angesicht zu Angesicht gesehen. Aber haben wir Ihn denn nicht vielfach erlebt?! Haben wir etwa nicht erlebt, wie Er unser Leben erneuerte und uns unsere Schuld vergab? Haben wir es etwa nicht gespürt, als unser Herr Jesus uns die zentnerschwere Sündenlast von unseren Schultern nahm? Du musst Jesus Christus nicht gesehen haben, um an Ihn zu glauben. Ab dem Zeitpunkt deiner Bekehrung vergewissert Sein Heiliger Geist es unserem Geist, dass Jesus der Sohn Gottes ist – gestorben, begraben, siegreich auferstanden! Jesus Christus ist die einzige Chance für diese Welt!
Doch es wird noch besser: Eines Tages wird der Schleier des Diesseits sich lüften und dann – ja dann – werden wir Ihn sehen und auf ewig mit Ihm vereint sein! Freuen wir uns darauf, denn nichts wird jemals schöner sein, als Jesu´ ewige Gegenwart!

Es grüßt euch herzlich euer Pastor Benjamin Klammt