Als Kind habe ich den Winter geliebt. Kaum lag der erste Schnee, bin ich mit meinem Zwillingsbruder in unseren heimischen Garten gestürmt oder zu einem Schlittenberg gelaufen. Mittlerweile hält sich meine Begeisterung bezüglich des Winters in Grenzen. Eher das Gegenteil ist der Fall, schon jetzt kann ich es kaum mehr erwarten, dass es endlich wieder wärmer wird, die Tage wieder länger, der Himmel blauer, die Wiesen, Bäume und Sträucher grüner und bunter werden. Vielleicht sehnt ihr euch genauso sehr nach dem Frühling und dem Sommer wie ich? Die sogenannte dunkle Jahreszeit kann als Bild für diese Welt interpretiert werden: Wir leben in einer Zeit, in der es kühler, rauer, unangenehmer wird. Auch die Bibel macht uns hier nichts vor. Im letzten Buch des Neuen Testaments, der Offenbarung des Johannes lesen wir, dass es immer schlimmer werden wird, bis unser Herr Jesus einst wiederkommt!
Doch geschrieben steht ebenso (Offenbarung 21, 3-5):
Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!
Was für eine Zusage unseres Herrn! Ganz egal, wie dunkel und chaotisch es um uns herum noch werden mag; der Tag kommt, an dem unser Herr alles neu machen wird.
Was dunkel ist, wird hell.
Was zerbrochen ist, wird heil.
Was krank ist, wird gesund.
Was vergänglich war, bleibt ewig.
Lasst uns in diesem Wissen in das neue Jahr gehen, dass unser auferstandener Herr Jesus Christus alles unter Kontrolle hat. Er ist das Licht der Welt (vgl. Joh. 8,12).
Ein gesegnetes neues Jahr wünscht euch
Euer Pastor Benjamin Klammt

